Dorfbeschreibung

Lage:

Auchsesheim ist seit 1971 ein Ortsteil der Kleinstadt Donauwörth. Es gehört zum Landkreis Donau-Ries, dem Bezirk Schwaben, dem Land Bayern und somit zur Bundesrepublik Deutschland.

Obwohl der Ort von den Großstädten Stuttgart, Nürnberg und München über 100km, und den nächsten Autobahnen A7, A8 rund 40 km entfernt ist, ist er entsprechend der Geschichte Donauwörths als Verkehrsknotenpunkt gut erreichbar. Im Stadtbereich treffen sich die Bahnlinien von Augsburg, Ulm, Aalen, Nürnberg und Regensburg.
Genauso schneiden sich hier (von denselben Orten kommend) die Bundesstraßen B2, B16 und B25.
Von Auchsesheim aus sind es 2 km zur B16 und ca. 4 km zum Bahnhof. Bei Pendlern (nach Augsburg, München) sehr beliebt ist auch der Bahnhof im Nachbarort Mertingen, an dem man nach gleichlangem Anfahrtsweg besser parken kann.

Natur:

Die Donau ist ca. 2 km entfernt, ein bischen mehr als die kleinen Flüsse Schmutter und Zusam, die im Stadtgebiet genauso in die Donau münden wie Kessel und Wörnitz.
Diese wasserreiche Umgebung beschert uns fast jedes Jahr im Frühling ein Hochwasser, das die Felder von der Donau bis zum Damm überschwemmt, und öfters auch die Sperrung der Bahnunterführung, das heißt, einer Straße in die Stadt.
Vor allem im Herbst gibt es viel Nebel.

Auchsesheim und die dazugehörenden Fluren liegen im "Schwemmland" der Donau, das Land ist eben, und der Boden fruchtbar. Unter der Humusschicht findet man unter anderem Flusskies und Torf. Bereits nach wenigen Metern kommt das Grundwasser.

Die meiste Fläche ist Ackerland, auf dem Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln, Mais und Gewürzkräuter angebaut werden. Wiesen gibt es nur noch wenige, meist sind es Felder mit feuchtem Boden, die zum Ackerbau nicht so gut geeignet sind. Wald gibt es gar nicht. In Senken und ehemaligen Torfgruben wachsen Schilf, Sträucher und Bäume. Diese Feuchtgebiete gehören inzwischen zu den Schutzflächen des Flora-Fauna-Habitat Programms.

Während sich das Flachland nach Süden und Osten fortsetzt, sieht man im Westen den Rand der Schwäbischen Alb, und im Norden der Fränkischen Alb.

Bevölkerung:

In mehr als 200 Haushalten (hauptsächlich Einfamilienhäusern) leben über 500 Personen. Die meisten Bürger sind hier aufgewachsen oder haben eingeheiratet. Viele kamen nach dem 2. Weltkrieg als Flüchtlinge.
Entsprechend der regionalen Geschichte sind die Mehrheit der Bevölkerung katholische Christen. Der Ausländeranteil im Dorf ist sehr gering.

Alltag:

Nur wenige Menschen arbeiten zuhause in ihrem Heimatdorf. Viele haben ihren Job in der Industrie in Bäumenheim, Mertingen und Donauwörth, oder ebenfalls in der Stadt im Bereich Dienstleistung und Verwaltung.
Die Kinder besuchen Grundschule und weiterführende Schulen in der Stadt, nur in den Kindergarten können sie hier gehen.

Daten:

ca. 400m über NN
48,7 nördlicher Breite
10,8 östlicher Länge

30.03.05 Stefan Metz